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Social Media fürs Restaurant: Ideen und Postingplan

Veröffentlicht am: 14.04.2025

Aktualisiert am:

Dieser Beitrag wurde mit KI-Unterstützung erstellt. Redaktionell verantwortlich: Andreas Berghammer.

Was postet ein Restaurant auf Social Media? Zeige ein aktuelles Gericht, einen Einblick in die Arbeit und Informationen, die den nächsten Besuch erleichtern. Gute Ausgangspunkte sind die Fragen deiner Gäste: Was gibt es diese Woche? Wie entsteht das Essen? Wann kann ich kommen und wie reserviere ich?

Hier findest du einen anpassbaren Wochenplan für Instagram und Facebook, drei Textbeispiele und einen Ablauf für Gästefotos. Der Plan ist ein eigener Umsetzungsvorschlag. Passe die Häufigkeit an euren Betrieb und die verfügbare Zeit an; eine feste Zahl an Posts garantiert keine Reichweite oder Reservierungen.

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Fünf Post-Ideen aus deinem Restaurantalltag

Sammle zunächst Fragen und Situationen aus dem Service. Daraus lassen sich Beiträge vorbereiten, ohne für jeden Post einen neuen Anlass erfinden zu müssen:

  • Ein Gericht erklären. Zeige ein tatsächlich angebotenes Gericht und beschreibe die wichtigsten Zutaten, die Zubereitung oder den Anlass. Nenne den aktuellen Preis, wenn er zum Angebot gehört.

  • Eine Vorbereitung zeigen. Fotografiere beispielsweise das Formen der Pasta oder das Anrichten vor dem Service. Erkläre einen konkreten Arbeitsschritt in verständlichen Worten.

  • Eine häufige Frage beantworten. Informiere über Kinderstühle, den Zugang zum Restaurant, Reservierungen für Gruppen oder die Erreichbarkeit. Prüfe die Angaben vorher mit dem Team.

  • Menschen vorstellen. Lass ein Teammitglied auf freiwilliger Basis ein Lieblingsgericht oder eine Aufgabe erklären. Kläre vor der Veröffentlichung Bildrechte und Zustimmung.

  • Einen Besuchsanlass nennen. Kündige eine tatsächlich geplante Aktion, eine neue Karte oder geänderte Öffnungszeiten an. Datum, Bedingungen und Reservierungsweg gehören direkt zum Beitrag.

Wähle pro Beitrag eine Hauptaussage. Ein Foto der neuen Mittagskarte braucht andere Informationen als ein Beitrag zur Anfahrt. Zeige Gerichte und Räume so, wie Gäste sie bei dir vorfinden. Lege für Kommentare und Nachrichten fest, wer antwortet und wie verbindliche Reservierungen bestätigt werden.

Wochenplan: drei Beiträge mit klarer Aufgabe

Das folgende Beispiel passt zu einem Restaurant mit Mittagsangebot und Wochenendservice. Die Wochentage sind frei gewählt. Wenn Montag euer Ruhetag ist oder ihr keinen Mittagstisch habt, verschiebst oder ersetzt du den betreffenden Beitrag.

Zeitpunkt

Beitrag

Nächster Schritt für Gäste

Montag

Aktuelles Mittagsgericht: eigenes Foto, kurze Beschreibung, Preis und Angebotszeitraum.

Aktuelle Karte ansehen.

Mittwoch

Ein Blick in die Küche: ein Arbeitsschritt und die Erklärung dazu.

Eine Frage zum Gericht stellen.

Freitag

Information zum Wochenende: Öffnungszeiten und Reservierungsmöglichkeiten.

Über den vorgesehenen Weg reservieren.

Verwende denselben Anlass auch auf einem zweiten Kanal, wenn das für euch sinnvoll ist. Passe dabei Text und Verweis auf die jeweilige Oberfläche an: Der Weg zur Speisekarte oder Reservierung muss für den Leser auffindbar sein. Prüfe den veröffentlichten Beitrag auf dem Smartphone.

Material in einem Termin vorbereiten

Für den Einstieg kannst du einen Wochenrahmen von 90 Minuten ausprobieren. Das ist eine Planungsannahme, kein gemessener Zeitbedarf:

  • 20 Minuten: Drei Themen mit Küche und Service abstimmen und die Texte entwerfen.

  • 30 Minuten: Eigene Fotos aufnehmen und eine kleine Auswahl treffen.

  • 20 Minuten: Angebote, Rechte und Links prüfen; Beiträge vorbereiten.

  • 20 Minuten: Über die Woche verteilt auf Rückfragen reagieren und Ergebnisse notieren.

Reicht die Zeit nicht, reduziere den Umfang oder plane mehr Zeit ein. Halte fest, welche Aufgaben tatsächlich Aufwand verursachen. Beim nächsten Termin weißt du dann, ob beispielsweise die Fotoauswahl oder die Freigabe durch die Küche länger braucht.

Drei Textbeispiele zum Anpassen

Die folgenden Texte sind erfundene Beispiele. Gericht, Angebot, Öffnungszeiten und Verfügbarkeit musst du vor einer Verwendung durch die tatsächlichen Angaben deines Restaurants ersetzen.

1. Ein Gericht vorstellen

„Diese Woche auf unserer Mittagskarte: Kürbis-Risotto mit gerösteten Kernen und frischen Kräutern. Wir servieren es Donnerstag und Freitag von 12 bis 14 Uhr für 14,50 Euro. Die vollständige Mittagskarte findest du über den Kartenlink in unserem Profil.“

Dazu passt ein eigenes Foto der tatsächlich servierten Portion. Die Beschreibung sollte Erwartungen wecken, die Küche und Service auch erfüllen können. Mehr zur Abstimmung von Gericht und Text findest du im Ratgeber Speisekarte optimieren.

2. Einen Arbeitsschritt erklären

„So entstehen unsere Ravioli: Wir portionieren die Füllung, falten den Teig und verschließen jede Tasche von Hand. Heute füllen wir sie mit Spinat und Ricotta. Was wolltest du schon immer über die Vorbereitung in unserer Küche wissen?“

Zeige nur, was eure tatsächliche Arbeitsweise wiedergibt. Ein kurzer Einblick darf eine einfache Erklärung bleiben; du brauchst dafür kein künstliches Geheimnis oder eine erfundene Entstehungsgeschichte.

3. Eine praktische Frage beantworten

„Ihr plant einen Abend mit einer größeren Runde? Für Gruppen ab acht Personen meldet euch bitte vorab über unseren Kontaktweg im Profil. Dann klären wir gemeinsam Tischaufteilung und Menüwünsche. Eine Anfrage ist erst gebucht, wenn ihr unsere Bestätigung erhalten habt.“

Passe auch die Gruppengröße und den Kontaktweg an euren Ablauf an. Formuliere klar, ob eine Nachricht bereits eine verbindliche Buchung auslöst oder zunächst eine Anfrage ist.

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Mehr Google-Bewertungen fürs Restaurant: fair um Feedback bitten

Ehrliche Google-Bewertungen können Gästen helfen, dein Restaurant einzuschätzen. Ein gut erreichbarer Bewertungslink und ein klarer Umgang mit Rückmeldungen machen es leichter, Erfahrungen zu teilen. Kleine Aufmerksamkeiten wie Gummibärchen dürfen dabei keine Gegenleistung für eine Bewertung sein. Dieser Leitfaden zeigt dir einen Ablauf ohne Geschenke-Anreiz, Sternenvorgabe oder Druck.

Für deinen Bewertungs-QR-Code: Kopiere den Bewertungslink aus deinem Google-Unternehmensprofil und öffne unseren kostenlosen QR-Code-Generator. Dort fügst du den vorhandenen Link ein und gestaltest einen Flyer für dein Restaurant.

Gästefotos teilen: Erlaubnis und Bildrechte klären

Ein Tag, ein öffentlicher Beitrag oder ein sichtbarer Hashtag ist keine pauschale Erlaubnis, ein Foto für dein Restaurantmarketing zu verwenden. Kläre vor einem Repost, wer die erforderlichen Rechte einräumen kann und welche Nutzung erlaubt ist. Die IHK Schleswig-Holstein erläutert Bild- und Nutzungsrechte in sozialen Medien. Eine Namensnennung allein ersetzt keine Nutzungserlaubnis.

Frage konkret nach dem Kanal und der Verwendung, etwa einer einmaligen Veröffentlichung in der Instagram-Story mit Verlinkung. Kläre bei Bedarf auch Zuschnitt oder weitere Bearbeitung. Hebe die Vereinbarung so auf, dass nachvollziehbar bleibt, welches Bild für welche Nutzung freigegeben wurde.

Eine mögliche Anfrage lautet: „Dein Foto von unserem Gericht gefällt uns. Hast du es selbst aufgenommen? Wir würden es gern einmal in unserer Instagram-Story teilen und dein Profil verlinken. Dürfen wir es dafür verwenden?“

Sind Personen erkennbar, musst du zusätzlich deren Rechte berücksichtigen. Für geplante Marketingaufnahmen von Gästen und Mitarbeitenden ist eine vorherige, freiwillige und nachvollziehbare Zustimmung ein sinnvoller Ausgangspunkt. Die IHK Mittleres Ruhrgebiet erklärt Personenfotos und Einwilligungen. Die Erlaubnis des Fotografen allein beantwortet diese Frage nicht. Wenn Rechte ungeklärt bleiben, wähle anderes Material.

Mache einen guten Service nicht davon abhängig, ob jemand fotografiert, dich verlinkt oder einer Veröffentlichung zustimmt. Ein Dank für eine freiwillige Erwähnung kann einfach ein freundlicher Kommentar sein.

Vor dem Veröffentlichen: eine kurze Freigabe

  • Inhalt: Stimmen Gericht, Preis, Datum, Öffnungszeit und Verfügbarkeit mit dem aktuellen Angebot überein?

  • Material: Sind die nötigen Rechte an Fotos, Videos und gegebenenfalls Musik geklärt? Sind im Hintergrund Personen oder vertrauliche Informationen zu sehen?

  • Handlung: Ist klar, was Gäste als Nächstes tun können, und funktioniert der genannte Link oder Kontaktweg?

  • Verantwortung: Wer beantwortet Kommentare und Nachrichten, und wer gibt sachliche Änderungen frei?

Erfolg messen: von Aufmerksamkeit zum Besuch

Lege für jeden Beitrag fest, welche Handlung du beobachten möchtest. Die Messgröße sollte zur Aufgabe passen:

  • Einblick in die Küche: Reaktionen und inhaltliche Rückfragen beobachten. Sie zeigen Interesse, belegen aber noch keinen Restaurantbesuch.

  • Aktuelle Karte: Aufrufe der Karte oder Klicks auf den dafür vorgesehenen Link prüfen, soweit deine Werkzeuge diese Daten liefern.

  • Reservierungsanlass: Bestätigte Reservierungen oder qualifizierte Anfragen aus dem betreffenden Kontaktweg betrachten. Ein Linkklick ist noch keine Buchung.

Notiere pro Beitrag Datum, Thema, Ziel, beobachtete Reaktionen und die nächste Anpassung. Wenn du Reservierungen einem Beitrag nicht verlässlich zuordnen kannst, kennzeichne die Zuordnung als unbekannt. Schreibe nicht alle Buchungen eines Wochenendes automatisch dem Freitags-Post zu.

Vergleiche nach einigen Wochen wiederkehrende Themen und ähnliche Anlässe. Ein ausgebuchter Feiertag ist kein fairer Vergleich für einen gewöhnlichen Dienstag. Bei wenigen Anfragen oder Buchungen liefern einzelne Posts Hinweise für den nächsten Versuch, aber noch keine verlässliche Erfolgsquote.

Für die weitere Einordnung hilft der Ratgeber Restaurant-Umsatz steigern: die richtigen Hebel auswählen. Wenn der erste Besuch stattgefunden hat, geht es mit einem verlässlichen Service und passenden Wiederbesuchsanlässen weiter; dazu findest du einen Arbeitsplan zur Kundenbindung.

Quellenstand: 1. November 2026. Rechtshinweise beziehen sich auf Deutschland. Wochenplan, Zeitbudget und Textbeispiele sind eigene Vorschläge und keine dokumentierten Kundenfälle.

Andreas Berghammer

Andreas Berghammer

Gründer & Fullstack Developer

Hinter Chefplatz steht kein gesichtsloses Konzern-Team, sondern Andreas Berghammer. Als erfahrener Unternehmensberater und leidenschaftlicher Software-Entwickler verbindet er zwei Welten, die viel zu selten miteinander sprechen: Strategische Business-Expertise und tiefgreifendes technisches Verständnis. Er entwickelt skalierbare Webanwendungen, die darauf ausgelegt sind, echte Probleme zu lösen.